„lebensraum:natur“ – bereits österreichweit gefragt!

Der Verein LRN hat seine Wiege und somit auch seine Wurzeln zweifelsohne in Mehrnbach, sind ja von hier die Ideen und Vorhaben ausgegangen und dank der vielen eifrig Mitwirkenden konnte LRN auch kräftig wachsen. Wachsen, was die Mitgliederzahl betrifft einerseits und andererseits auch, was die Motivation, Bewusstseinsentwicklung und das Engagement für diese Themen eines immer größer werdenden Teiles der Bevölkerung betrifft.

LRN ist erfreulicher Weise bereits weit über die Grenzen von Mehrnbach hinaus bekannt und auch aktiv. Wenn ich hier schreibe, dass wir schon österreichweit Interesse wecken, so mag das im ersten Moment vielleicht etwas großspurig klingen – ist es aber nicht. Es gibt nämlich oftmals Anfragen aus ganz Österreich zu fachlichen Themen sowie Fragen zum Verein LRN als solchen. Erst vor kurzem hat jemand bei einem derartigen Gespräch LRN mit einem Fahrzeug verglichen, bei dem man sich anhängen kann. Das ist für uns als Kompliment zu verstehen, jedoch müssen jene, welche sich „angehängt“ haben, zu gegebener Zeit selber zu einem Fahrzeug werden, an welchem sich wieder andere begeistern und motivieren können. So kommt es zu diesem gewünschten Multiplikationseffekt, um möglichst viele Menschen für diese Aufgaben zu begeistern.

Indem der größte Teil der überregionalen Kontakte LRN betreffend bei mir landet, verfasse ich das vorliegende Schreiben in dieser persönlichen Form.

Wir werden auch zu Vorträgen und Infoveranstaltungen in anderen Gemeinden und Gegenden eingeladen. Vom „OÖ Bienenzentrum“ haben wir viel Unterstützung erfahren, welche uns besonders im ersten Vereinsjahr sehr entgegengekommen ist. Heute ist das „OÖ Bienenzentrum“ eifrig dabei, LRN als positives Beispiel für Lebensraum- und Natur-Courage bekannt zu machen und damit wieder Menschen überregional zu motivieren.

Mitte Dezember 2019 nahm ich am 2. Österreichischen Biodiversitätsforum in Wien teil und konnte dabei viel Interessantes mitnehmen und gute Kontakte knüpfen. Besonders wichtig erscheint mir unsere Rolle im Rahmen der diversen Workshops und Diskussionsrunden. Hier gilt es, als „Stimme aus der Basis“ aufzutreten und besonders den Vertretern aus Wissenschaft und jener der Behörden praxisrelevante Impulse mitzugeben. Dabei kommen natürlich wir als LRN immer zur Sprache. Erstaunlicher Weise kommt es immer häufiger vor, dass bei solchen Gesprächen jemand dabei ist, welcher plötzlich sagt: „Ja LRN – davon habe ich schon gehört!

Weiters sind wir über das österreichweite Projekt „Insekten-Leben“, bei welchem wir Projektpartner sind, bestens bekannt und vernetzt.

So können wir unserer Aufgabe der Förderung der Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung der Bevölkerung am ehesten gerecht werden. Im regionalen Bereich von Mehrnbach und Umgebung sind wir dabei konkrete Projekte in der Natur und der Gesellschaft umzusetzen, um direkt Positives in unserem unmittelbaren Lebensraum zu bewirken einerseits sowie Mut zu machen und Beispiel zu geben zum Nachahmen andererseits.

So lade ich euch als Obmann von LRN ganz herzlich ein, auch im Jahr 2020 trotz – oder gerade wegen der düsteren aktuellen Situation die Biodiversität betreffend, dass wir alle zusammen an dieser Über-Lebens-Aufgabe mitwirken. Jede und jeder kann etwas dazu beitragen und gemeinsam werden wir viel Positives bewegen.

Das nun dieses Schreiben abschließende Zitat von Mahadma Gandhi mögen wir stets beherzigen:

Sei du die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt!


In diesem Sinne und mit besten Grüßen
Josef Voglsperger
(Obmann von LRN)